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Vortrag vom Seniorentreff am 03.12.02 (Günther Mehr)

Wechselbare Speichermedien

In den wechselbaren Speichermedien (Disketten, CD, DVD) zeichnen sich immer deutlicher Veränderungen ab. Die Diskettenlaufwerke mit einer Speicherkapazität von 1,2 MB, 1,44 BM und 2,88 MB werden seltener und sind zum Teil schon heute in neuen PC´s und Notebooks nicht mehr zu verwenden. Da der Speicherbedarf immer mehr wächst und CD-Laufwerke immer günstiger werden, ist dies das Aus für Disketten und Diskettenlaufwerke. CD-Laufwerke (Brenner) und CD-Rohlinge sind im Preis soweit gefallen das sie heute schon zum Standard gehören, außerdem können auf einer CD maximal 900 MB gespeichert werden. Viele CD-Laufwerke sind auch heute schon in der Lage DVD´s (Videos und Daten) zu lesen und der Preis für DVD-Brenner ist auch hier stark im Fallen.
DVDs, Filme aus dem Internet, Musiktauschbörsen, hochauflösende Bilder von der Digitalkamera - ein CD-Rohling mit seinen maximal 900 MB ist da nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Doch wohin mit den Tausenden von Megabyte, die Ihre Festplatte füllen, die Sie aber nur hin und wieder benötigen? Speichern Sie den ganzen Datenwust auf DVD. Schließlich passen auf ein Medium bis zu 9,4 GB. Was Sie dazu brauchen ist: DVD-Brenner, Brenn-Software und Medien.
Wenn Sie es mit dem Kauf eines DVD-Brenners nicht ganz so eilig haben, sollten Sie bis ins neue Jahr warten. Viele Händler und Hersteller rechnen mit einem weiteren Preisrutsch nach Weihnachten. DVD-Brenner sollen dann schon für 150 bis 200 Euro über die Ladentheke wandern. Derzeit bewegen sich die Preise noch zwischen 300 und 400 Euro.

Idealer DVD-Brenner

Bei DVD-Brennern unterscheiden wir 3 Typen, DVD-R(W), DVD+R(W) und DVD-RAM, auf die ich nun etwas näher eingehen will.

1 DVD-R(W): Brenner für jeden Zweck

Die erste und wichtigste Frage beim Kauf eines DVD-Brenners: Nach welchem der drei DVD-Brennstandards soll das Gerät die Daten auf DVD bannen? Die Antwort hängt davon ab, was Sie mit dem Brenner machen wollen und wie Ihr weiteres Equipment aussieht.
Suchen Sie ein Gerät ohne Besonderheiten, mit dem Sie einfach Ihre Daten auslagern wollen? Dann greifen Sie zu einem DVD-R(W)-Laufwerk. Hier haben Sie eine große Auswahl. Preislich liegen die DVD-R(W)Geräte zudem etwas unter der DVD+R(W) Konkurrenz Das Pioneer DVRA04 zum Beispiel kostet rund 370 Euro, und das Toshiba SDR5002 für etwa 360 Euro. Die Medien nehmen bis zu 4,7 GB an Daten auf.
Auch die Kompatibilitätsfrage lässt sich positiv beantworten: Wie Untersuchungen ergaben, lassen sich DVD-R´s in fast allen und DVD-RW´s in den meisten DVD-ROM Laufwerken und DVD-Playern abspielen.

2 DVD+R(W): Das richtige Schreibformat für Hobbyfilmer

Besitzen Sie eine digitale Videokamera und schneiden Ihre Filme selbst? Dann kommt für Sie ein DVD+R- oder DVD+RW Brenner in Frage. Bei diesen Laufwerken gibt es einen zusätzlichen Hardwareschutz vor den Folgen eines Buffer Underruns. Wird der Datenstrom einmal unterbrochen, ist hier nicht gleich der Rohling ruiniert: Der Laser setzt den Schreibvorgang einfach an derselben Stelle fort - laut Hersteller besser als bei den DVD-R(W)-Kollegen .
Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Laufwerk nicht nur wiederbeschreibbare (DVD+RW), sondern auch einmal beschreibbare Medien (DVD+R) brennt. Ältere Geräte. sprich: Brenner der ersten Generation, können nur DVD+RWs beschreiben und lassen sich auch nicht nachrüsten.
Allerdings sind reine DVD+RW - Laufwerke um rund 80 Euro billiger als Laufwerke, die beide Techniken beherrschen. Empfehlenswerte DVD+R(W)-Laufwerke sind beispielsweise das Philips DVDRW 228 für etwa 370 Euro und das Ricoh MP5125A-DP für rund 390 Euro. Der MP5120A-DP von Ricoh für rund 270 Euro kann nur DVD+RWs beschreiben).
Sie wollen Ihre selbstgebrannten Scheiben natürlich auch im DVD-Player und im DVD-ROM - Laufwerk abspielen? Fast alle diese Leselaufwerke kommen mit DVD+R und DVD+RW zurecht. Die (wiederbeschreibbaren) Medien haben übrigens eine Kapazität von 4,7 GB.

3 DVD-RAM: Ideal fürs Datenbackup, nichts für Cineasten

Wollen Sie aus Gründen der Datensicherheit mit Ihrem neuen DVD-Brenner mehrmals wöchentlich oder sogar täglich ein Backup Ihrer Festplatte(n) machen? Hier können Sie ein DVD-RAM Laufwerk einsetzen. DVD-RAMs lassen sich laut Hersteller bis zu 100.000-mal wiederbeschreiben. Auch die Kapazität der Medien spricht für dieses Schreibformat: Eine DVD-RAM fasst bis zu 9,4 GB. Nachteil: Sie haben keine große Geräteauswahl. Aktuelle DVD-RAM - Laufwerke sind etwa das Toshiba SD-W2002 für rund 350 Euro sowie das DVD-RAM-/DVD-R Kombi-Laufwerk LF-D321 von Panasonic für rund 390 Euro.
Sie wollen auch mal einen Film sichern und ihn dann im DVD-Player am Fernseher ansehen? Dann sollten Sie sich keinesfalls einen DVD-RAM - Brenner zulegen. DVD-RAM - Medien kommen in der Regel in Plastik-Cartridges, passen also rein physikalisch nicht in einen DVD-PIayer oder ein DVD-ROM - Laufwerk. Die wenigen hüllenlosen DVD-RAMs, die es gibt, lassen sich nur in speziellen DVD-ROM -Laufwerken und -Playern der Hersteller lesen, die auch DVD-RAM - Laufwerke fertigen - also etwa Toshiba und Panasonic. Fazit: Sie sind in der Auswahl Ihrer Geräte sehr eingeschränkt, wenn Sie sich für diesen Schreibstandard entschieden haben.

4 Plus & Minus im Kombipack: Vorsichtige greifen hierzu

DVD-Brenner sind um einiges teuer als CD-Brenner. Sie möchten ungern aufs falsche Pferd setzen und einen DVD-Brenner besitzen, der vielleicht schon morgen vom Rest der Welt nicht mehr unterstützt wird? Dann kaufen Sie doch einfach einen Brenner, der DVD+R(W) und DVD-R(W) beherrscht, und sehen Sie gelassen zu, welcher Schreibstandard das Rennen macht.
Schönheitsfehler: Die Auswahl an solchen Laufwerken ist gering. Und das wird sich so bald nicht ändern, so die Auskunft der Hersteller. Von Sony ist der DRU-500A in EIDE-Ausführung (400 Euro) sowie der DRX-500UL mit USB-2.0- und Firewire-Schnittstelle (500 Euro) zu haben. Die Geräte kosten rund 400 beziehungsweise 500 Euro. Das Multispin ND-1100A von NEC, ebenfalls ein Kombilaufwerk, soll Ende des Jahres erscheinen. Preis: 350 bis 400 Euro.

5 Schnittstellen: EIDE ist die beste Wahl

Alle Arten von DVD-Brennern gibt's mit verschiedenen Schnittstellen: EIDE (Atapi), SCSI, USB oder Firewire. Wenn Sie noch einen freien Laufwerksschacht im PC haben und Platz auf dem Schreibtisch sparen möchten, dann kaufen Sie ein Atapi-Laufwerk wie das Philips DVDRW228. Dieses DVD+R(W) Modell gibt es für rund 530 Euro. Ein internes Laufwerk bauen Sie im Handumdrehen ein. Einen Treiber brauchen Sie nicht zu installieren - außer Sie möchten den Brenner auch unter DOS betreiben. Für diesen Fall liegt dem Gerät meist ein passender Treiber bei, ansonsten finden Sie ihn auf der Hersteller-Website. Noch ein Vorteil: Die Atapi-Laufwerke sind am preisgünstigsten.
Wenn Sie keinen Platz mehr in Ihrem PC-Gehäuse haben oder den Brenner auch an Ihrem Notebook einsetzen möchten, dann kaufen Sie ein externes Gerät. Hier haben Sie die Wahl zwischen Modellen in SCSI-, Firewire- und/oder USB-Ausführung. Ist in Ihrem PC ein SCSI-Controller vorhanden, macht es Sinn, auch einen DVD-Brenner in SCSI-Ausführung zu nehmen. Allerdings ist hier die Auswahl äußerst klein. Im DVD+R(W)- und DVDR(W)-Lager gibt's gar kein SCSI-Modell. Wenn Sie ohnehin ein DVD-RAM - Modell anschaffen wollten, hat etwa Toshiba mit dem SD-W 1111 ein SCSI-2-Laufwerk für rund 440 Euro im Angebot. SCSI 2 erlaubt eine maximale Datenrate von 10 MB/s. Das 2fach-DVD-RAM-Laufwerk, das bis zu 3 MB/s an Daten überträgt, wird also nicht ausgebremst.
Sie besitzen eine digitale Videokamera und haben deshalb Ihrem PC bereits eine Firewire-Schnittstelle spendiert? Dann macht ein Firewire-Brenner Sinn. Empfehlenswert ist etwa der Sony DRX120L für rund 680 Euro. Prinzipiell gilt: Ein 2,4fach-Brenner überträgt maximal 3.6 MB/s. Hier hält die Firewire-Schnittstelle, die bis zu 50 MB/s durchlässt, locker mit.
Besitzt Ihr PC keine Firewire-Schnittstelle, aber einen oder mehrere USB-Anschlüsse? Dann nehmen Sie einen DVD-Brenner in USB-Ausführung. Vorteil: Diese Modelle sind preisgünstiger als Firewire-Geräte. Allerdings sollten Sie nur auf USB setzen, wenn der USB-Controller ihrer Platine auch USB-2.0-konform ist. Konsultieren Sie dazu das Handbuch. Eine USB-2.0-Schnittstelle gestattet eine Datenrate von bis zu 60 MB/s, während das USB-1.1-Pendant lediglich 1.5 MB/s über den Bus lässt. Bereits ein 2fach-Brenner würde damit ausgebremst. Etwa ein Drittel aller neueren Brenner kommt inzwischen mit USB-2.0-Unterstützung - etwa der FX-1 von Freecom für rund 220 Euro und der La Cie D2, der neben der USB-2.0Buchse auch noch einen Firewire-Anschluss bietet. Preis: rund 550 Euro.

6 Geschwindigkeit: 4fachBrenner sind im Kommen

Was das Tempo angeht, haben Sie derzeit keine große Auswahl. Anders als früher im CD-Lager wird die DVD-Brenngeschwindigkeit nur sehr langsam erhöht. Seit Frühjahr 2002 schreiben DVD-Brenner mit 2- bis 2,4fachem Tempo, was umgerechnet knapp 26fache CD-Geschwindigkeit bedeutet. In der Praxis: Für eine DVD-R mit 4,7 GB müssen Sie etwa 28 Minuten einkalkulieren, für eine DVD+R mit gleicher Kapazität im Schnitt 23 Minuten. Alle DVD-Brenner basieren zwar auf drei Grundmodellen - dem DVD RAM-Laufwerk LF-D311 von Panasonic, dem DVD-R(W)-Laufwerk DVRA03 von Pioneer und dem DVD+R(W)-Laufwerk MP5120A-DP von Ricoh -, eine speziell angepasste Firmware eines Anbieters kann aber Geschwindigkeitsvorteile bringen.
Ihnen ist ein 2.4faches Brenntempo zu gemächlich? Dieser Tage kommen in größerer Anzahl Brenner mit 4facher Brenngeschwindigkeit auf den Markt. Die Firma One beispielsweise kündigt mit dem Superdrive X4 einen solchen DVDR(W)-Brenner an (Preis noch nicht bekannt). Andere Hersteller aus dem Minus-Lager folgen demnächst, etwa Pioneer mit dem DVR-A05 für rund 350 Euro. Aus der Gruppe DVD+R(W) kommen mit dem Philips DVDRW416K und dem Brainwave CRD-DV2 gerade die ersten Brenner auf den Markt, die Medien mit bis zu 4fachem Tempo beschreiben. Die Preise standen bisher noch nicht fest.
Die Hersteller der Kombigeräte ziehen demnächst nach: Das Multispin ND1100A von NEC ist zum.Jahreswechsel angekündigt. Sein Preis: 350 bis 400 Euro.
Apropos Preise: Wer glaubt, mit der Einführung der nächsten Generation der Kornbibrenner würden die Vorgängermodelle billiger werden, der irrt. Die Hersteller hoffen, diese im Weihnachtsgeschäft komplett abverkaufen zu können.

7 Schutz vor Buffer Underrun muss sein

Genau wie bei den CD-Brennern kann es bei DVD-Brennern zu einem Buffer Underrun kommen. Damit Sie in einem solchen Fall nicht gleich den Rohling in die Tonne werfen müssen, sollte Ihr DVD-Brenner mit einer Technikausgestattet sein, die vor den negativen Folgen schützt. Diese kann Power Burn, Safe Link, Superlink, Seamless Link, Lossless Link oder ähnlich heißen. Sie sorgt dafür, dass der Laser bei einer Unterbrechung des Datenstroms nahtlos an derselben Stelle weiterschreibt, sobald wieder Daten vorhanden sind. DVD+R(W)-Laufwerke kommen allesamt mit einer solchen Technik. Bei DVD-R(W) Brennem sieht die Situation etwas anders aus: Laut Pioneer ist eine solche Technik bei DVD-R(W)Laufwerken nicht nötig da der Laser exakt positioniert werden kann. Das war jedoch nicht immer so: Bei DVD-R(W}-Laufwerken der ersten Generation entstand zwischen den „Nahtstellen" eine Lücke, die für Kompatibilitätsprobleme sorgte. Bei aktuellen DVD-R(W)-Laufwerken wurde das Verfahren daher optimiert.
Eine weitere Funktion, die Ihr neuer DVD-Brenner haben sollte, ist das automatische Anpassen der Brenngeschwindigkeit an das Medium. Philips nennt diese Technik Thermo Balanced Writing da sie neben der Tempokontrolle auch den Laserschreibstrom steuert und an die Qualität des Rohling anpasst. Bei dieser Methode überprüft der Brenner die bereits geschriebene Datenspur und ermittelt daraus die optimalen Einstellungen für die Ansteuerung der Lasereinheit. Bei A-Open heißt die Technik Just Speed, bei Plextor Power-Rec. Auch wenn die Hersteller ihnen jeweils einen anderen Namen geben, arbeiten die Techniken in etwa ähnlich.

8 Ausstattung: Das sollte Ihrem DVD-Brenner beiliegen

Um sofort mit dem Brennen von DVDs loslegen zu können, sollten Sie darauf achten, dass dem Laufwerk das passende Schnittstellenkabel beiliegt. Bei Atapi Geräten ist dies oft der Fall - falls nicht, müssen Sie sich eins besorgen. Kostenpunkt: 10 bis 30 Euro. Es sollte zumindest den Ultra-DMA/66-Standard unterstützen, was aber bei allen aktuellen Kabeln der Fall ist. Bei USB- und Firewire-Geräten gehört ein entsprechendes Kabel stets zum Lieferumfang. Dagegen kommen SCSI-Brenner trotz ihres hohen Preises gewöhnlich ohne passendes Kabel. Ein SCSI-Kabel bekommen Sie im Fachhabdel für rund 25 Euro.
Die DVD-/CD-Brenn-Software liegt dem Brenner immer bei - es sei denn, Sie haben eine Bulk-Version erwischt. Dann bekommen Sie nur das Laufwerk - Software, Kabel und anderes Zubehör fehlen. Fragen Sie also bei „Schnäppchen" nach, was im Lieferumfang enthalten ist.
Ebenfalls mit im Paket sind meist Rohlinge. Wie viele und welche, hängt von der Großzügigkeit des Brennerherstellers ab. Zumindest ein wiederbeschreibbarer und ein einfach beschreibbarer Rohling sollten dabei sein. Damit Sie im DVD-Brenner auch Musik-CDs abspielen können, packt der Hersteller meist ein Standard-Audiokabel zum Anschluss an die Soundkarte mit dazu. Falls nicht, bekommen Sie etwa bei Conrad eins für 9 Euro (Produkt-Nr. 981524-62, www.conrad.de).

9 Medien: Sie müssen zum Schreibformat passen

Ein DVD-Brenner kann nur Medien seines Formats beschreiben. Ein DVD+RW-Brenner etwa beschreibt nur DVD+RW -Medien, ein DVD+R(W)-Gerät brennt auch DVD+Rs. Möchten Sie wertvolle Daten archivieren, greifen Sie zur einmal beschreibbaren DVD+R oder DVD-R mit jeweils rund 4,7 GB Kapazität für rund 6 Euro. Machen Sie mehrfach die Woche Backups, die Sie überschreiben wollen?
Dann ist eine mehrmals beschreibbare DVD-RAM, DVD+RW oder DVD-RW das geeignete Medium. Eine 4,7-GB-DVD+RW kostet wie eine gleichgroße DVD-RW etwa 8 Euro. Eine DVD-RAM mit 4,7 GB ist für rund 20 Euro zu haben, mit 9,4 GB Kapazität liegt sie bei etwa 30 Euro.

10 Sicherheitskopie: Das brauchen Sie für DVD-Filme

Bisher konnten nur spezielle DVD-R(A) Brenner mit den passenden Medien 1:1 Kopien von DVD-Filmen fertigen. Allerdings sind diese Geräte sehr teuer. Sie werden deshalb nur in professionellen Kopierwerken eingesetzt. Beispiel: Der externe SCSI-2-Brenner DVR-5201 vo Pioneer kostet rund 4500 Euro.
Für die VOB-Brenn-Software Instand CD/DVD 6.5 die unter Windows 95/98/ME, NT4, 2000 und XP läuft (www.vob.de), gibt es ein Plug-In (http://de.geocities.com/wide4now). Damit lassen sich von DVD-Filmen schnell und einfach Sicherheitskopien anfertigen. Sie wählen im Menü aus, ob Sie lieber eine geringere Bit-Rate und damit Qualitätsverlost in Kauf nehmen oder auf Untertitel, verschiedene Tonspuren und Bonusmaterial verzichten. So bringen Sie einen Film auf einem Medium unter. Besitzen Sie das VOB-Brennprogramm nicht, brauchen Sie für eine 1:1-Kopie die englischsprachige Freeware Ifoedit für Win 95/98/ME, 2000 und XP (unter http:// mpucoder.kewihair.com/Derrow/index.htmt, 353 KB(, mit der sich ein Film samt Menü, aber mit reduzierten Funktionen - ohne zusätzliche Tonspuren und Untertitel - kopieren lässt.
Um zu berechnen, mit welcher Bit-Rate ein Film auf einen Rohling passt, brauchen Sie zudem ein Tool wie das kostenlose Encoding Utility 2002 (für Win 95/98/ME, 2000 und XP und unter www.pointinception. com/product/?id=1002, 1,27 MB, englischsprachig). Dort geben Sie die Länge des Films und die Speicherkapazität des Mediums an. Das Tool spuckt Ihnen dann die maximal mögliche Bit-Rate aus. Hat Ihr DVD-Film eine höhere Bit-Rate als errechnet, müssen Sie sie mit einem Tool wie Flask- MPEG (für Win 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP, www. flaskmpeg.net, 1,9 MB, englischsprachig) herunterrechnen und wieder ins MPEG2Format encodieren.

11 Beschriften: Labels in allen Ausführungen und Stifte

Haben Sie Ihren Lieblingsfilm oder Ihr Urlaubsvideo auf DVD gebannt, braucht das gute Stück noch ein Deckblatt und eine hübsche Verpackung. Möchten Sie Ihrer DVD eine besondere Note verleihen, nehmen Sie statt der üblichen weißen Labels doch mal silberfarbene Etiketten oder welche mit Hologramm. Unter www.tintendruck.de finden Sie eine große Auswahl an Labels. Preise: zwischen 5 und 8 Euro je 10 Stück. Ganze LabelingKits gibt's unter www.kronenberg.com für 10 bis 25 Euro. Zum Beschriften der DVD können Sie einen Spezialstift wie den CDWriter-Stift von Sound Art Media (www.soundart-media.de) für rund 3 Euro oder den Edding 8400 CD-Pen für rund 2 Euro (Anbieter etwa: www.cdrohlinge24.de) nehmen. Oder Sie verwenden einen wasserfesten Folienstift. Tipp: Beschriften Sie die DVD vor dem Brennen. Dann merken Sie beim Brennversuch, ob Sie das Medium dabei beschädigt haben.

Quelle: PC-Welt

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